Treffen mit Yusra Mardini

Yusra Mardini erinnerte die Welt im Film „Die Schwimmerinnen“ an das Schicksal der syrischen Geflüchteten. Heute haben wir über die Situation in der Region und Partnerschaften mit lokalen humanitären NGOs gesprochen. Es war spannend, mehr über die neue Yusra Mardini Foundation zu erfahren.
 
Die humanitäre Lage in Syrien ist zwölf Jahre nach Beginn des Krieges katastrophal, die Menschen sind bedürftiger als je zuvor. Damit die Menschen mit dem Nötigsten versorgt werden können, ist eine kontinuierliche Unterstützung durch die internationale Gemeinschaft erforderlich.
 
Auf einer internationalen Konferenz in Brüssel im Juni dieses Jahres wurde die dringend benötigte finanzielle Hilfe für die Menschen in Syrien und der Region angesprochen. Deutschland hat hierfür gut eine Milliarde Euro zugesagt.
 
Geflüchtete haben ein Recht auf angemessene Unterbringung, Hygienestandards und Gesundheitsversorgung, Sicherheit, Schutz und Nahrung. Die Bundesregierung unterstützt die Hauptaufnahmeländer bei der Bewältigung der Herausforderungen, die die Versorgung der Geflüchteten mit sich bringt.
 
Letztlich kann aber nur eine politische Lösung des Konflikts die Ursachen des Leids angehen. Die VN-Sicherheitsratsresolution 2254 schafft hierfür die Voraussetzungen. Die Bundesregierung setzt sich gemeinsam mit ihren Partnern für eine friedliche Lösung des Konflikts im Rahmen der Vorgaben dieser Resolution ein.